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Untersuchungsflächen in 2014 und 2015

Der Naturpark Rhein-Taunus als Untersuchungsgebiet

Die Auswahl der Netzfangstandorte erfolgte nach Kriterien der potenziell günstigsten Habitateignung (Alter, Schichtung und Kronenschluss der Laubwaldflächen). Dieses Verfahren wurde in 2015 so fortgesetzt. Die Auswahl der Flächen zeigte sich, in Verbindung mit dem günstigeren Wetter, als glücklich. Mit zahlreichen neuen Koloniefunden konnten wir das gesteckte Wunschziel von 25 Wochenstubenkolonien in 2015 deutlich übertreffen.

Während im Untersuchungsjahr 2014 fünf repräsentative Teilflächen (Heidenrod, Lorch, Schlangenbad, Taunusstein, Wiesbaden) innerhalb des Projektgebiets ausgewählt und hinsichtlich Vorkommen der Bechsteinfledermaus untersucht wurden, erfolgten die Untersuchungen in 2015 in einer möglichst repräsentativen, flächendeckenden Verteilung über die gesamte Fläche des Naturparks. Unter Beachtung der Flächengröße des Naturparks ist es dabei allerdings nicht möglich, alle Bereiche abzudecken. Daher ist im Weiteren die Modellierung der Habitateignung über die gesamte Fläche des Projektgebiets ein entscheidendes Werkzeug für die weitere Maßnahmenentwicklung und -planung. Die Lage der Netzfangstandorte wird in der nebenstehenden Karte dargestellt (ITN 2016).

 

 

Im Untersuchungsjahr 2014 wurden fünf Teilflächen des Projektgebiets ausgewählt und diese hinsichtlich Vorkommen der Bechsteinfledermaus untersucht. Die untersuchte Fläche „Lorch“ befindet sich im Westen des Untersuchungsgebiets und hier nördlich und nordöstlich der Stadt Lorch am Rhein. Die zweite Untersuchungsfläche umfasst Teile der Gemeinde Heidenrod zwischen Huppert und Laufenselden, die dritte Fläche liegt nördlich und nordöstlich von Wiesbaden und hier im Bereich Rambach und Heßloch), die vierte Fläche befindet sich südlich von Taunusstein und südöstlich von Seitzenhahn, die fünfte Fläche „Schlangenbad“ umfasst Waldflächen zwischen Rauenthal und Georgenborn.

Quelle: Institut für Tierökologie und Naturbildung

 Zeitpunkte der Netzfänge differenziert nach den fünf Untersuchungsflächen in 2014.

 Quelle: Institut für Tierökologie und Naturbildung

 

 

Netzfangstandort

Datum

Bereich

Untersuchungsfläche

1, 2, 3

19.05.2014

Kaiser-Friedrich-Eiche

Wiesbaden

4, 5 19.05.2014 Neroberg

Wiesbaden

6, 7, 8 20.05.2014 Kohlhaaseiche

Wiesbaden

9, 10

20.05.2014

Rassel

Wiesbaden

11, 12, 13

21.05.2014 Südwestl. Kellernkopf

Wiesbaden

14, 15

21.05.2014 Nordöstl. Goldstein

Wiesbaden

16, 17, 18

22.05.2014

Östl. Hessloch

Wiesbaden

19, 20

22.05.2014

Nordöstl. Hessloch

Wiesbaden

21, 22

02.06.2014

Südöstl. Ranselberg

Lorch

23, 24

02.06.2014

Nördl. Ranselberg

Lorch

25, 26

03.06.2014

Rabenkippel

Lorch

27, 28, 29, 30

04.06.2014

Scheuer

Lorch

31, 32

07.07.2014

Nordöstl. Goldstein

Wiesbaden

33, 34

22.07.2014

Südl. Bernsteinkopf

Heidenrod

35, 36

22.07.2014

Südöstl. Bernsteinkopf

Heidenrod

37, 38

23.07.2014

Nördl. Dörsterberg

Heidenrod

39, 40

23.07.2014

Südwestl. Dörsterberg

Heidenrod

41, 42, 43, 44

11.08.2014

Roßbacher Haag

Taunusstein

45, 46

12.08.2014

Grauer Stein Schlangenbad

47, 48

12.08.2014

Pfarreiche Schlangenbad

49, 50

14.08.2014

Pfarreiche Schlangenbad

51, 52

14.08.2014

Roßbacher Haag

Taunusstein