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Die Netzfänge im Untersuchungsjahr 2015

Gutes Wetter + Erfahrung im Untersuchungsgebiet + gute Technik = positives Ergebnis

Insgesamt konnten im Jahr 2015 durch die Netzfänge 330 Fledermaus-Individuen von 13 verschiedenen Arten gefangen werden. Am häufigsten verfingen sich

  • Große Mausohren (Myotis myotis) (n=154) im Netz, gefolgt von
  • Bechsteinfledermäusen (Myotis bechsteinii) (n=65)
  • Zwergfledermäusen (Pipistrellus pipistrellus) (n=39)
  • Fransenfledermäuse (Myotis nattereri) (n=32)
  • Braune Langohren (Plecotus auritus) (n=27)
  • Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri) (n=3)
  • Abendsegler (Nyctalus noctula) (n=2)
  • Bartfledermäuse (Myotis mystacinus) (n=2)
  • Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus) (n=2)

sowie jeweils ein Individuum des

  • Grauen Langohrs (Plecotus austriacus) (n=1)
  • Brandtfledermaus (Myotis brandtii) (n=1)
  • Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) (n=1)
  • Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) (n=1).

Sieben Tiere konnten (fünf Mausohr- und zwei Fransenfledermäuse) aus dem Netz entkommen, bevor eine genauere Bestimmung von Alter und Geschlecht möglich war.

Reproduktionsnachweise durch den Fang von reproduzierenden Weibchen oder Jungtieren ergaben sich für die

  • Bechsteinfledermaus
  • Brandtfledermaus
  • Bartfledermaus
  • Fransenfledermaus
  • Zwergfledermaus
  • Mückenfledermaus
  • Großes Mausohr
  • Braunes Langohr.

Von sieben der nachgewiesenen Arten (Bechstein-, Bart-, Fransen-, Zwerg- und Mückenfledermaus, sowie Großes Mausohr und Braunes Langohr) konnten adulte Männchen und reproduzierende Weibchen gefangen werden.

Von der Breitflügelfledermaus und vom Grauen Langohr konnte jeweils ein adultes Männchen, vom Kleinabendsegler drei adulte Männchen nachgewiesen werden.

Ausschließlich Fänge von adulten Weibchen gab es bei 

  • Brandtfledermaus (n=1)
  • Abendsegler (n=2)
  • Rauhautfledermaus (n=1).

Der Nachweis von Jungtieren gelang bei der

  • Bechsteinfledermaus (n=4)
  • Großen Mausohr (n=5)
  • Fransenfledermaus (n=6)
  • Zwergfledermaus (n=4)
  • Braunen Langohr (n=3).

An 112 der 128 Netzfangstandorte aus 2015 wurden Fledermäuse mittels Netzfang nachgewiesen. (Quelle: ITN)

 

Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) trat an 36 Standorten auf, wobei es sich an 21 Standorten um reine Männchen-Nachweise und an 15 Netzfangstandorten um Reproduktionsnachweise durch den Fang von reproduzierenden Weibchen oder Jungtieren handelte. An sechs dieser Standorte gingen sowohl Weibchen, als auch Männchen der Art ins Netz.

Das Braune Langohr (Plecotus auritus) konnte an 22 Netzfangstandorten registriert werden, wobei an zwölf Standorten Reproduktionsnachweise gelangen.

Die Fransenfledermaus (Myotis nattereri) verfing sich an 18 Netzfangstandorten im Netz und an 13 Standorten wurden Reproduktionsnachweise erbracht.

 (Quelle: ITN 2016)